Die Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die durch einen Verlust von Knochenmasse und eine Verschlechterung der Knochenstruktur gekennzeichnet ist. Dadurch werden die Knochen brüchig, und es kann zu Frakturen kommen - typischerweise an der Wirbelsäule, der Hüfte und am Unterarm. Die Krankheit ist auch als Knochenschwund bekannt.
Ursachen für Osteoporose:
- familiäre Veranlagung (Verwandte mit Osteoporose)
- Mangel an Sexualhormonen (durch eine Störung des Gleichgewichts zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau kommt es zum Verlust an Knochenmasse); in diese Gruppe gehört auch die postmenopausale Osteoporose und ein Teil der Osteoporose beim Mann.
- bösartige Erkrankungen des Knochenmarks, Plasmozytom, Morbus Kahler, die sich primär in einer schnellen Abnahme der Knochendichte niederschlagen
- Schilddrüsenüberfunktion, übermässige Cortison-Produktion der Nebennierenrinde
- Störungen der Nebenschilddrüse (Parathyreoidea)
- Ernährungsfehler, vor allem Mangel an Calcium und Vitamin D
- Untergewicht
- Bewegungsmangel, da durch die bei Bewegung auftretenden Maximalkräfte (insbesondere beim Springen, oder bei geeignetem Training mit Zusatzgewichten) die Knochenmasse und vor allem die Knochenfestigkeit vergrössert wird (Mechanostat)
- Tabakrauch
- übermässiger Alkoholkonsum
- hoher Konsum von Colagetränken vor allem bei Frauen
- hochdosierter und regelmässiger Gebrauch bestimmter Medikamente wie z. B. Cortison (zur Behandlung von Rheuma, Asthma, Autoimmunerkrankungen oder Allergien) oder Heparin (zur Hemmung der Blutgerinnung)